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Top 100: Die ultimative Tipps & Tricks Liste zu Civ 6

Am Wasser gebaut

Gründet Eure Stadt – wenn möglich – stets mit Zugang zu Wasser. Städte an der Küste haben einige Vor- aber auch Nachteile. Städte an Süßwasser-Ressourcen (Fluss oder See) wachsen schneller und können größer werden. An Flüssen kann zudem die nützliche Wassermühle gebaut werden. Liegt Eure Stadt nicht direkt an Süßwasser, kann sie später mittels eines Aquädukt nachträglich verbunden werden.

LPGs sind besser als Kleinbauern

Man muss es nicht übertreiben, aber Farmen sollte man in Civ 6 am besten in Gruppen bauen

Mit der Erforschung von Feudalismus und Normbauteilen, erhalten Bauernhöfe Nachbarschaftsboni von weiteren Bauernhöfen. Baut ihr also ganze Komplexe aus bewässerten Feldern, steigt deren Ertrag auf 5 und mehr Nahrung.

Strategischer Straßenbau

Straßen können erst später im Spiel mit dem Militär-Ingenieur gebaut werden. Anfangs entstehen jedoch automatisch Straßen entlang der Handelswege. Somit kann es sich lohnen bei Handelswegen nicht nur die Erträge, sondern auch den strategischen Nutzen der Straßen zu bedenken. Eine Straße zwischen eigenen Städten hilft schnell Verteidungstruppen zusammenzuziehen, eine Straße zu einer anderen Zivilisation kann schnell zur „Kanonenbahn“ werden und dem Händler die sonst behäbige Artillerie folgen lassen.

Wachstum durch Handel

Der Einsatz von Händlern ist für Städte nicht weniger wichtig als die Aufwertung durch Handwerker. So können entwickelte Städte Händler in neue Siedlungen verschieben, von wo aus sie dann wiederum durch den Handel mit der Hauptstadt Nahrung und Produktion für das Wachstum erlangen. Je mehr Handelsposten die Händler dabei durchqueren, desto höher der Ertrag. Beginnt also damit kleinere Magistralen zwischen Euren Städten zu bauen um Handelsposten zu errichten. Auch Religion verbreitet sich über Handelswege.

Tipp: Eine mögliche Strategie ist es Magnus als Gouverneur in der Hauptstadt einzusetzen. Befördert man Magnus um die Überschuss-Logistik zu erhalten, bringen alle Handelswege in die Hauptstadt noch einmal extra +2 Nahrung für die Ausgangsstadt. Im Anschluss einfach jeder neuen Stadt einen Handelsweg in die Hauptstadt spendieren, und die neuen Siedlungen werden schnell wachsen.

Stadtstaaten: Nützliche Verbündete

Die Computer-Gegner erobern regelmäßig Stadtstaaten, für die meisten Strategien ist es aber schlauer diese neutralen Spieler am Leben zu lassen und sich mit Ihnen zu verbinden. Stadtstaaten greifen nicht nur mit Euch zusammen Eure Feinde an, sie gewähren auch mächtige Boni, ohne Komplexitätskosten zu generieren. Während ihr neue Städte überall gründen oder erobern könnt, gehen die Boni unter, wenn ein Stadtstadt erobert wird. Man sollte also eher zum Befreier als Eroberer der Stadtstaaten werden.

Das Apadana ist ein mächtiges Wunder, welches Euch 2 zusätzliche Gesandte für jedes weitere Wunder in der Stadt gewähren wird. Mit Hilfe dieser Extra-Gesandten, solltet ihr Suzerän in einigen Stadtstaaten werden können und von den 3 verschiedenen Stufen von Boni profitieren, sowie dem einmaligen Extra-Bonus jedes Stadtstaats.

Höhentraining am Matterhorn

Falls und sobald ihr das Naturwunder Matterhorn entdeckt habt, nutzt die absolut einzigartige Fähigkeit „Höhentraining“, die jede Landeinheit, welche sich neben den Berg bewegt erhält.

Landeinheiten mit der Beförderung „Höhentraining“ erhalten +3 Kampfstärke und und doppelte Fortbewegung auf Hügeln (also keinen Malus mehr). Wenn ihr eine Einheit also für ein paar Runden entbehren könnt, schickt sie an den Rand des Matterhorns. Eventuell kann es sich auch lohnen eine „Kanonenbahn“, also eine Straße oder Eisenbahn zum Naturwunder zu bauen, um den Trainingsprozess für neue Einheiten zu beschleunigen.

Was das Matterhorn für Landeinheiten ist, kann der Mount Everest übrigens für Missionare, Inquisitoren und Apostel leisten. Passieren diese den Achttausender, ignorieren sie Hügel für den Rest des Spiels.

Thanksgiving: Freiwild Siedler immer stehlen

Ab und an trefft ihr bei der Erkundung auf ungeschützte Siedler oder Siedler mit mangelhafter Eskorte. Sollte sich eine solche Chance ergeben und Ihr eine ausreichend starke Einheit parat haben, solltet ihr die Gelegenheit immer nutzen. Zwar brecht ihr damit einen frühen Krieg vom Zaun, aber da Siedler sehr teuer zu produzieren sind und Zeit am Anfang des Spiels immer knapp ist, schadet ihr dem Feind nicht nur extrem, sondern verschafft Euch auch einen großen Vorteil, falls ihr den Siedler kidnappen könnt.

Noch besser ist es, wenn Barbaren dem Gegner einen Siedler abgenommen haben. Denn dann könnt ihr die Einheit ganz ohne Angst vor Krieg und Vergeltung stehlen!

Spione freikaufen und sinnvoll einsetzen

Wenn ein Spion bei einer Aktion gefangen wird, stellt dies noch lange nicht das Ende der Karriere dar. Mittels Handel kann man eigene Spione freikaufen, oder gefangene Spione gegen verschiedenste Leistungen und Gefallen zu Geld machen.

Über Gegenspionage im Stadtzentrum und Handelsbezirk (diese werden besonders oft angegriffen) der eigenen Hauptstadt, lassen sich Spione schnell ausbilden und wertvolle Beförderungen verdienen.

Schnelle Erkundung

Je nach Kartengröße empfiehlt es sich als allererstes sofort mindestens zwei Erkunder zu bauen. Die Erkunder sind wichtig um schnell möglichst viele Stammesdörfer zu kontaktieren, bevor Eure Gegner dies tun. Außerdem helfen die Erkunder Euch aber auch Eingebungen und Heurekas zu erringen, indem sie Kontakt zu Gegnern und Stadtstaaten aufnehmen oder Naturwunder und neue Kontinente zu entdecken.

Mit etwas Glück könnt ihr die Erkunder außerdem nutzen um verwaiste Barbarendörfer oder ungeschützte Siedler und Handwerke zu erobern. Im echten Kampf gegen militärische Einheiten sind sie jedoch oft zu schwach geschützt.

Versucht mit dem Erkunder möglichst immer auf flachem Land zu laufen, um mehr Karte aufzudecken. Sobald ihr die Beförderung hat um Hügel, Wälder und Regenwälder schneller zu durchwandern, könnt ihr sogar noch mehr Felder effizient aufdecken. In den ersten 20 Runden des Spiels entscheidet sich nicht nur der Kampf um die ersten starken Boni, sondern auch um die besten Siedlungsplätze, welche Euch über das ganze Spiel einen starken Vorteil geben können.

Tipp: Entbehrliche Generäle und Große Persönlichkeiten können Euch bei der Erkundung unterstützen. Diese nicht-militärischen Einheiten können zwar selbst nicht kämpfen, dafür bewegen sie sich aber weit vorwärts und werden sie mal angegriffen, erscheinen sie einfach wieder in der nächstgelegenen Stadt.

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Erste Schritte in Civilization 6: Tipps & Tricks für den Start

Civilization 6: Die ersten Schritte sind oft die wichtigsten für die erfolgreiche Entwicklung einer Zivilisation

Generell gibt es keine „richtige Strategie“ für Civilization, denn die optimale Spielweise hängt immer davon ab mit welchem Siegtyp ihr das Spiel gewinnen möchtet und welche Anführer-Boni und Glaubenssätze ihr gewählt oder erhalten habt. Dennoch gibt es einige allgemeingültige Tipps für den Start, die hier beschrieben werden.

  1. Stadtgründung und Ressourcen: Eure Hauptstadt wird stets die Triebfeder Eurer Wirtschaft und Kultur sein, sucht deren Standort weise aus. Städte an Flüssen entwickeln sich durch Süßwasser schneller und können später die Hängenden Gärten und die Wassermühle bauen, die bei Wachstum und Produktion hilft. Städte am Meer erhalten maritime Boni und können starke Hafenbezirke bauen. Ein nahe gelegenes Stein-Vorkommen ist notwendige Bedingung für den Bau von Stonehenge. Ein paar Berg-Geländefelder (oder Naturwunder) sind entscheidend um Campus- und Heilige-Stätte-Bezirke mit mächtigen Nachbarschaftsboni zu bauen. Darüber hinaus sind Bonus-Ressourcen und Luxusgüter natürlich auch sehr vorteilhaft.
  2. Folgt den Ratgeber Tipps: Eure Ratgeber, sagen Euch in der Regel welche Einheiten, Gebäude, Technologien und Ausrichtungen gerade wichtig für die Entwicklung Eurer Zivilisation sind. Meist sind diese Ratschläge gerade für Neulinge recht hilfreich.
  3. Erkundung: Eure erste Einheit und erste Aktion überhaupt sollte die Produktion eines Erkunders sein. Entdeckt ihr mit dem Erkunder andere Nationen, Stadtstaaten oder Naturwunder winken Heurekas und Erleuchtungen. Zudem möchtet ihr so viele Stammesdörfer wie möglich untersuchen, sie gewähren wichtige Geschenke von Einheiten bis zu Glauben und Gold. Auf größeren Karten, solltet ihr am besten auch mehr als nur einen Erkunder unterhalten um die Erkundung zu beschleunigen und Stammesdörfer vor Euren Konkurrenten zu erobern. Zudem sind Erkunder zwar keine starken Militäreinheiten, aber können Barbaren immerhin ein klein wenig in Schach halten und Handelswege beschützen.
  4. Glauben & Religion: Das Erreichen eines Pantheon und der Religion bieten mächtige Boni. Daher ist es fast unerlässlich rechtzeitig Glauben zu sammeln. Für die Ausbildung eines Pantheon benötigt ihr 25 Glauben. Um den für die Gründung einer Religion und Heiligen Stadt nötigen Propheten zu generieren, müsst ihr das Wunder Stonehenge bauen, oder über Schreine und Tempel ausreichend Punkte vom Typ Großer Prophet generieren.
  5. Einheiten und Verteidigung: Für den Schutz gegen Barbaren und aggressive Konkurrenten ist der Bau von mindestens einer Fernkampfeinheit pro Stadt zu empfehlen. Je nach Schwierigkeit können diese anfangs auch zur Erkundung missbraucht werden. Denkt jedoch dran Eure Städte, Handelswege, Siedler und Handwerker zu schützen. Der Neubau einer Einheit verbraucht wichtige Ressourcen und kostet Euch die am Anfang knappe Zeit.
  6. Frühe Wunder: Es ist durchaus möglich das Spiel ohne ein einziges Wunder zu gewinnen, dennoch bieten einige Bauwerke nette Boni und produzieren zudem extra Glauben und Kultur. Der Bau von Stonehenge liefert nicht nur schnell genug Glauben zur Gründung eines Pantheon, sondern auch gleich den zur Gründung einer Religion benötigten Großen Propheten hinzu. Die Hängenden Gärten steigern das Wachstum in allen Städten. Das Orakel hilft große Persönlichkeiten schneller auszubilden und das Apadama gewährt Euch fast sicher Dominanz über mehr Stadtstaaten als Euer Gegner.
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Civilization VI: Red Death (Battle Royale)

Seit September 2019 gibt es eine neuen Spielmodus für Sid Meier’s Civilization 6: Die Erweiterung „Red Death“ ist ein Online Multiplayer Modus (Battle Royale).

Das neue Szenario spielt in einer post-apokalyptischen Welt nach einer nuklearen Katastrophe. Verschiedene Nationen kämpfen gegeneinander und gegen einen sich ausbreitenden nuklearen Sturm.

Der neue Game Mode wird automatisch mit dem September-Update für Civilization VI installiert.